Hydromechanische Baggerung und Entwässerung
Die klassische Baggerung braucht Zufahrtsweg, Deponie und tägliche Transporte. Die hydromechanische Baggerung nicht: wir pumpen über eine Leitung, entwässern vor Ort in Geotextil-Schläuche, das Wasser fließt zurück in den See. Weniger Lkw, weniger Genehmigungen, weniger Schmutz auf der Straße.
Die hydromechanische Baggerung ist die schnellste Möglichkeit, Wasservolumen zurückzugewinnen. Im Klimakontext besonders wichtig: ein verschlammter See hält weniger Wasser, erwärmt sich schneller, verdunstet schneller. Die Baggerung stellt das ursprüngliche Volumen wieder her — und damit die natürliche Kühlkapazität des Sees.
Was wir konkret tun
- Mobile hydromechanische Einheiten am Ufer oder auf einem Schwimmponton
- Schlamm wird per Saugkopf in die Rohrleitung gefördert, mit bis zu 100–450 m³/h
- Vor Ort installierte Geotextil-Entwässerungsschläuche oder Förderung in einen mobilen Schlammplatz
- Im Schlauch trocknet der Schlamm, das saubere Wasser fließt zurück in den See
- Der getrocknete Schlamm kann vor Ort verbaut werden (Uferschutz, Damm) oder abtransportiert werden
Typische Anwendungsbereiche
Größere Seen, Fischteiche, Tagebauseen, Industrie-Absetzbecken.